In der Tiefe der Coiba Mare

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in der tiefe der Coiba Mare im Sommer 2011 machte sich ein höhlenfor- von Walter huber scherteam aus Österreich auf eine Expedition in die Westkarpaten nach Rumänien auf. Ziel Das Höhlensystem Coiba Mare erstreckt sich über war, den trockenbereich, wie Speläologen den eine Gesamtlänge von 5.042 Meter. Der Großteil begehbaren teil einer höhle nennen, der «Coi- davon besteht aus einem Labyrinth, das bereits kurz ba Mare» zu vermessen. Besonderes interesse nach dem riesigen Eingangsportal beginnt. Nach galt dabei dem Wasserlauf des höhlensystems. 727 Metern verschwindet das durch die Höhle lau- Denn in einem teil der höhle vermuten rumäni- fende Wasser im Endsiphon «Lacul Mortii». Unter sche Experten bereits seit langem den Zugang einem Siphon verstehen Höhlenforscher unter Was- zu einem weiteren, riesigen Gangsystem. Für die ser stehende Höhlenteile. Hydrologische Untersu- Vermessung des trockenbereichs nahm das For- chungen zeigten, dass dieser mit der Karstquelle scherteam einen leica DiStO™ D3a mit auf die «Izbucul Tauz» verbunden sein muss, die sich rund Reise. vier Kilometer talwärts befindet und mit einer Tiefe 14 | Reporter 67


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